Schlusswort Facharbeit Beispiel Essay

In der Einleitung leiten Sie, wie es das Wort sagt, in die Arbeit ein, Sie stellen das Thema vor. Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus, das heißt. setzen Sie nicht zu viel Wissen voraus, holen Sie aber auch nicht zu weit aus. Denken Sie beim Schreiben immer an die Leserinnen und Leser Ihrer Arbeit und deren Vorwissen. Wichtig ist: Machen Sie die Leserinnen und Leser in der Einleitung neugierig auf das Thema der Arbeit! Sagen Sie ihnen, warum Ihre Seminararbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit interessant bzw. für sie relevant ist.

Ihre Leserinnen und Leser müssen von Beginn an verstehen, womit sich Ihre Arbeit befasst.

Geben Sie einen Überblick über die wichtigste Literatur, die Sie verwendet haben. Treffen Sie dabei eine vernünftige Auswahl. Zählen Sie die Bücher und Artikel nicht einfach nur auf, sondern kommentieren Sie die einzelnen Publikationen. Sagen Sie, was welche Publikation leistet, was man als Leserin oder Leser dort Besonderes erfährt. Und nicht vergessen: Wenn Sie eine Autorin bzw. einen Autor oder eine Publikation nennen, müssen Sie in Klammer oder in der Fußnote immer den Literaturbeleg anführen.

Beispiele:

  • Mit der Frage, wie …, hat sich zuletzt umfassend Sabine Müller befasst. In ihrem 2011 erschienenem Buch zeigt sie, dass … (Müller 2011).
  • Das Standardwerk zum Thema … ist nach wie vor das Buch von Fritz Meier, in dem der Autor erstmals nachgewiesen hat, dass … (Meier 1980).
  • Zu den Meilensteinen der Forschung zählt sicherlich der 1990 erschienene Aufsatz von Elisabeth Huber, in dem die Autorin … (Huber 1990).

Hinweis: In allen genannten Fällen können Sie den Literaturbeleg statt in einer Klammer auch in einer Fußnote anführen.

Mit Ihrer Arbeit verfolgen Sie ein bestimmtes Ziel. Erklären Sie in der Einleitung, was Sie in der Arbeit herausfinden, darlegen oder diskutieren wollen.

Beispiele:

  • Die Arbeit zeigt …
  • In der Arbeit soll dargelegt werden, wie …
  • Die Arbeit verfolgt drei Ziele: …
  • Das Hauptziel der Arbeit ist …

Erklären Sie Ihren Leserinnen und Lesern, welche Methoden Sie verwenden. Also: Wie gehen Sie vor, um Ihr Ziel zu erreichen? Mögliche Methoden sind u. a. Experimente, Beobachtungen, quantitative oder qualitative Studien. Eine Arbeit kann aber auch nur auf Literaturstudien basieren (literaturgestützte Arbeit). Die Methoden, die Sie verwenden hängen stark von Ihrem Fach ab.

Erklären Sie, wie Ihre Arbeit strukturiert ist. Gehen Sie auf die Gliederung der Arbeit ein.

Beispiele:

  • Zunächst wird dargelegt, wie … Danach … Zum Schluss …
  • Im ersten Teil der Arbeit werde ich … Darauf aufbauend werde ich im zweiten Teil … Schließlich …
  • Die vorliegende Arbeit gliedert sich in … große Kapitel: Im ersten Kapitel erkläre ich, wie … Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit … Hier werde ich vor allem …

In wissenschaftlichen Arbeiten ist es üblich, das Wort „ich“ möglichst sparsam einzusetzen. Ich vertrete die Ansicht, dass Sie es im Vorwort und in der Einleitung durchaus verwenden können.

In der Einleitung können Sie auch erklären, was Sie nicht machen werden. Die meisten Themen sind so umfangreich und komplex, dass Sie sie nicht umfassend behandeln können (v. a. nicht in einer Seminararbeit an der Uni, einer Bachelor- oder Masterarbeit). Wecken Sie bei Ihren Leserinnen und Lesern auf keinen Fall falsche Erwartungen. Grenzen Sie das Thema ein bzw. ab und erklären Sie, warum Sie das machen. Grundsätzlich gilt: Je enger Sie ein Thema fassen, desto leichter wird Ihnen die Bearbeitung fallen. Ich kenne viele Studierende, die sich mit zu großen Themen geplagt haben, aber niemanden, der jemals an einem zu kleinen Thema gescheitert wäre.

Hier ein paar Formulierungshilfen:

  • Die Arbeit konzentriert sich auf … Die Frage, wie … bleibt unberücksichtigt.
  • Auf … gehe ich im Folgenden nicht ein.
  • Eine umfassende Behandlung dieses Themas würde den Rahmen der vorliegenden Arbeit sprengen.

Ob Sie die Fragen 1–6 in der hier angeführten Reihenfolge abarbeiten oder nicht, bleibt Ihnen überlassen. Entscheidend ist vor allem die Tatsache, dass Sie auf alle sechs Fragen eingehen. Persönliche Aspekte, also etwa Ihre Beweggründe für die Themenwahl oder eine Danksagung, gehören übrigens nicht in die Einleitung, sondern ins Vorwort.

Zum Schluss noch ein paar Worte zum ersten Satz der Einleitung und zur Frage, wann Sie am besten die Einleitung schreiben sollten.

Es ist lohnend, wenn Sie sich Gedanken über den ersten Satz der Einleitung machen. Er sollte packend formuliert sein. Der langweiligste Einstieg lautet: „Diese Arbeit befasst sich mit …“ Unzählige Arbeiten beginnen mit einem Satz wie diesem.

Mit ein bisschen Nachdenken fällt Ihnen bestimmt ein packender Einstiegssatz ein. Sie können dabei durchaus auch an einen Artikel in einer Tageszeitung denken. So ein Artikel beginnt oft mit einem Einstiegssatz, der die Leserinnen und Leser richtiggehend in das Thema hineinzieht. Besonders gut geeignet für den Einstieg ist ein Hinweis auf die übergeordnete Bedeutung oder Aktualität des Themas Ihrer Arbeit. Erklären Sie, was Ihr Thema auszeichnet. Warum ist es so interessant? Wecken Sie die Neugier Ihrer Leserinnen und Leser!

Beispiel: Ausgangssituation, Sie schreiben eine Arbeit über die Architektur des Benediktinerstifts Melk in Niederösterreich.

  • Langweiliger Einstieg: Diese Arbeit befasst sich mit der Architektur des Benediktinerstifts Melk.
  • Packender Einstieg: Das Benediktinerstift Melk gehört zu den größten und bedeutendsten barocken Klosteranlagen Mitteleuropas.

Die Einleitung schreiben Sie am besten, wenn der Hauptteil fertig ist, also ganz am Ende. Davor können und sollen Sie sich natürlich schon mit den einzelnen Fragen befassen, die Sie in der Einleitung thematisieren werden, aber es macht keinen Sinn, die Einleitung zu Beginn des Arbeitsprozesses auszuformulieren. Sie können nur in etwas einleiten, das Sie schon kennen! Wer den Arbeitsprozess mit dem Schreiben der Einleitung beginnt, läuft Gefahr, in eine Schreibblockade zu geraten.

In der Einleitung

  • führen Sie die Leserinnen und Leser in das Thema ein.
  • geben Sie einen knappen Überblick über die wichtigste Literatur, die Sie verwendet haben (Forschungsstand bzw. -lage).
  • definieren Sie das Ziel Ihrer Arbeit.
  • erklären Sie den Weg, der Sie zu diesem Ziel führt (Methodenreflexion).
  • legen Sie den Aufbau Ihrer Arbeit dar.
  • können Sie auch sagen, was Sie nicht machen werden.

Abbildungsnachweis:

Vector colored Pencil ©Özger Sarikaya – Fotolia.com

Aus Erfahrung weiß ich, dass sich viele Studierende mit dem Schreiben der Einleitung plagen. Sie sind sich unsicher, was überhaupt alles in die Einleitung gehört und wann man sie am besten schreibt. 

Die Einleitung gehört – wie das Schlusskapitel – zu den fixen Bestandteilen einer wissenschaftlichen Arbeit (Seminararbeit, Bachelor- oder Masterarbeit bzw. Diplomarbeit, Dissertation). In der Einleitung führen Sie Ihre Leserinnen und Leser an das Thema heran. Was aber genau bedeutet das?

  • Sie kommen mit Ihrer Uni-Arbeit nicht so zügig voran, wie Sie das möchten?
  • Sie fragen sich, ob Sie richtig zitieren?
  • Sie wünschen sich mehr Motivation?
  • Oder Sie stecken gar in einer Schreibblockade?

Vor dem Hintergrund von 20 Jahren universitärer Lehrerfahrung unterstütze ich Sie gerne. Was für Sie neu ist, ist für mich Routine. Darauf können Sie vertrauen.

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Unter dem Begriff „Facharbeit“ versteht man eine selbständig verfasste Arbeit zur Leistungsprüfung von Schülern in Deutschland. Die Facharbeit ist eine Art der Abschlussarbeit in der Oberstufe. Sie kann auch in das Abitur eingebracht werden. Die Wahl des Themas der Arbeit erfolgt meist durch eine Absprache mit dem Lehrer. Die Kriterien einer Facharbeit ähneln einer Universitätsarbeit: So bekommt der Schüler einen ersten Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten.

Die Facharbeit wird in verschiedenen deutschen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Am Ende der 12. Klasse müssen die Schüler eine schriftliche Arbeit über acht bis zwölf Seiten verfassen. Für das Anfertigen werden sechs Wochen Zeit zur Verfügung gestellt. Die Facharbeit ist ein bedeutendes Element für die Vorbereitung auf das Studium.

Schnell und richtig eine Facharbeit schreiben!

  • Wähle ein Thema aus und grenze es ein
  • Beachte die Vorgaben Deiner Schule
  • Plane die Arbeitszeit und das -pensum
  • Mach Dich mit dem Thema vertraut, suche passende wissenschaftliche Literatur
  • Achte auf Deine schriftliche Sprache, benutze Fachbegriffe

So entsteht eine vernünftige Facharbeit!

Die Facharbeit ersetzt die Prüfung in einem ausgewählten Grundkursfach. Der Lehrer entscheidet, ob damit die erste oder die zweite Prüfung ersetzt wird. Bevor Du mit der Arbeit beginnst, kannst Du Deinem Fachlehrer Deine Erst- und Zweitwünsche für das Thema vorschlagen. Sich Rat bei seinem Lehrer zum Thema zu holen, ist klug. Überleg Dir in jedem Fall ein alternatives Thema, da Erstwünsche bei vielen Schülern in einem Kurs nicht immer realisiert werden können.

Wenn klar ist, in welchem Fach Du die Arbeit verfasst, überleg Dir ein Thema. Wenn Dein Lehrer das Thema angenommen hat, besprich mit ihm den Abgabetermin. Dein Thema sollte präzise und verständlich sein. Da der Lehrer den Vorschlag erst einmal akzeptieren muss, bereite Dich auf das Gespräch so gut wie möglich vor, um ihn zu überzeugen. Erstelle schon vorab einen Fragenkatalog und sammle alle nötigen Informationen über die Arbeit. Die Fragen sollten sich überwiegend auf die ersten Schritte der Facharbeit beziehen (Fragestellung, Materialsuche, Technik, Entwurf). Von Deinem Lehrer bekommst Du ein Formblatt, in dem alle wichtigen Punkte wie Thema, Beratungsgespräche und Abgabetermin notiert werden. Wenn Du die Initiative nicht ergreifst und ein eigenes Thema vorschlägst, gibt Dir der Fachlehrer ein Thema vor. Sobald das Thema feststeht, kann man es nicht mehr ändern. An jeder Schule wird ein Terminplan erstellt und die Bearbeitungszeit festgelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. Krankheit, kann über eine Fristverlängerung diskutiert werden.

Wenn die Themenwahl getroffen ist, fang mit der Recherche an:

  • Welche Quellen stehen zur Verfügung und wie viel Zeit kann man der Suche widmen? Informationen findet man meist in der Nähe: in Bibliotheken, speziellen Instituten oder Einrichtungen, Ämtern, etc. Wenn Du Dich für eine Quelle entschieden hast, schau zunächst ins Inhaltsverzeichnis, ob das Buch wirklich geeignet ist. Du solltest alles Unnötige aussortieren und nur die passenden Bücher auf den Recherchestapel legen. Bei der richtigen, präzisen Fragestellung reicht es oft, einige wenige Literaturquellen zu haben. So ist die Suche nach Material nicht schwer. Du kannst auch bei Deinem Lehrer über die nötigen Quellen nachfragen. Am besten gehst Du so vor: Du überfliegst den Text, markierst die Schlüsselwörter im Text und schreibst Dir eine kurze Zusammenfassung. Die in der Arbeit verwendeten Informationen sollten jedoch nicht nur aus einer Quelle stammen. Am besten schreibt man die Quellenangaben auch gleich raus, das spart Arbeit und Du hast gleich eine Liste von Quellen. Es kann sehr hilfreich sein, vorab zu schauen welche Facharbeiten schon geschrieben wurden, dazu gibt es an jeder Schule eine Liste.

Erstelle Dir einen Arbeitsplan:

  1. Das Thema finden
  2. Die Suche nach der benötigten Literatur
  3. Das gesammelte Material sichten und gliedern
  4. Der erste Entwurf
  5. Praktische Arbeiten (falls vorhanden) vorlegen
  6. Das Verfassen der Facharbeit in der Reinschrift
  7. Korrekturlesen (lassen)
  8. Die Abgabe

Auch Termine wie die Themenanmeldung und Beratungsgespräche, sollten notiert werden.

Formale Anforderungen

Die Facharbeit hat einen Umfang von acht bis zwölf Seiten (ein möglicher Anhang ist nicht mit eingerechnet). Die Arbeit sollte nicht von Hand geschrieben werden, sondern an einem PC erstellt werden. Die Schriftgröße liegt bei 12 Pkt. und sollte einen 1,5-fachen Zeilenabstand haben. Die Seiten sind einseitig bedruckt und müssen nummeriert werden. Die Ausnahme bilden dabei das Deckblatt und das Inhaltsverzeichnis. Die Arbeit selbst wird ordentlich gebunden und zum Beispiel in einem Schnellhefter abgegeben.

So wird die Facharbeit strukturiert:

Das Deckblatt (ohne Seitenangabe)

Das Inhaltsverzeichnis (ohne Seitenangabe)

Die Einleitung mit der Fragestellung des Themas

Der Hauptteil

Der Schluss

Die Literaturangaben

Der Anhang (falls vorhanden)

Das Schlusswort

Beachte diese Hinweise bei Deiner Facharbeit!

Der Inhalt einer akademischen Arbeit besteht also aus einer Einleitung, dem Hauptteil und dem Schluss. Die Einleitung soll in das Thema einführen und den Schwerpunkt verdeutlichen, indem Du Deine Wahl des Themas begründest, auf das Seminar verweist, und die wichtigsten Fragen um das Thema anführst. Es gibt verschiedene Wege, die Einleitung der Facharbeit zu gestalten. Der Hauptteil ist in Kapitel unterteilt und bearbeitet die eingangs gestellte Frage. Alle Kapitel sollten eine Funktion haben und in Unterkapitel unterteilt sein. Im Schluss wird das Thema nochmal auf den Punkt gebracht und die Arbeit zusammengefasst, mit dem Schluss sollte die am Anfang gestellte Frage beantwortet werden.

Das Zitieren

Für eine wissenschaftliche Arbeit ist es sehr wichtig, die Literatur richtig zu benutzen. Kernpunkt ist dabei das Zitieren. Wenn das Geschriebene nicht von Dir stammt, muss der Urheber des Zitats genannt werden. Wenn man etwas zitiert, ist es wichtig, optisch darauf hinzuweisen, dass die Textstelle nicht von einem selbst stammt, und zwar mit Anführungszeichen. Bei längeren Zitaten gelten auch andere Regeln. Wenn das Zitat länger als 3 Zeilen ist, braucht man es nicht in Anführungszeichen zu setzen, sondern nennt vor dem Abschnitt den Autor.

Das Literaturverzeichnis

Zu einer vollständigen Arbeit gehört ein Literaturverzeichnis: Jede Zeile beginnt dabei mit dem Nachnamen des Autors/Herausgebers. Wenn die Quelle von mehreren Autoren stammt, müssen alle aufgezählt werden.

Das Beratungsgespräch

Man sollte im Prozess immer wieder an Beratungsgesprächen mit dem Fachlehrer teilnehmen. So sollte man sich auch auf das Beratungsgespräch richtig vorbereiten, um seine Arbeit effektiv fortsetzen zu können. Zu dem Gespräch sollte folgendes mitgebracht werden:

  • Das gesammelte Material (Bücher, Internetausdruck)
  • Die Gliederung der Arbeit
  • Die eingeteilte/eingeplante Zeit der Arbeit
  • Vorbereitete Fragen, die man dem Lehrer stellen möchte

Das Resultat dieses Gesprächs kann in der weiteren Arbeit sehr hilfreich sein. Es kann sein, dass der Lehrer einen wieder auf den richtigen Weg bringt, falls man sich etwas verlaufen hat oder feststeckt. Das Thema kann präzisiert werden, manche Aspekte werden verworfen, neue entstehen.

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